Adventure Spiele – Voll das Leben im Spiel entdecken

Adventure Spiele

Vor vielen Jahren spielte ich gerne Adventure Spiele. Beispielsweise Monkey Island, Indiana Jones und wie sie alle hießen. Diese Games waren spannend bis auf die letzte Minute. Man musste als Spieler Rätsel lösen, verschiedene Leute befragen und Dinge einsammeln, die im Endeffekt irgendwie zusammenpassen. Manche Spiele konnte ich schnell lösen, andere dauerten eine Weile. Damals war mir nicht bewusst, dass das Leben eigentlich genauso abläuft. Wir sind ständig auf der Suche nach Antworten und im Endeffekt werden wir geführt. Ist das Spiel vorbei, ist Ende. So auch im Leben.

Wir sollten deswegen immer neugierig bleiben und nach Antworten suchen, neuen Herausforderungen und Level.



Das Leben ist wie ein Computerspiel – von einem zum nächsten Level und dies ganz intuitiv

Wir Menschen denken zu viel nach im Leben. Dabei sollten wir einfach der inneren Stimme folgen und die Hinweise mitnehmen, die man uns am Weg gibt. Erst nach einer Weile begriff ich, dass es fast ähnlich ist wie im Spiel. Bleibt man stehen, kommt man nicht weiter, unterhält man sich nicht mit anderen oder sucht nach Hinweisen, geht es auch nicht weiter. Was nicht bedeutet, dass man zwanghaft nach Hinweisen suchen muss, die genau das Ziel repräsentieren.

Man sollte das annehmen, was einem das Leben gerade zu bieten hat. Danach kommt alles von allein. Dies gilt nicht nur für die Fragen, die einem so kommen. Auch in der Liebe handelt es sich um ein wichtiges Thema. Wer sich führen lässt, kommt immer schneller zu einem nächsten Hinweis als jene, die nach Plan gehen. Es ist fakt. Warum also so übertreiben?

Warum wir auf unsere Computerfigur mehr achtenals auf uns selbst – ein Gedanke

Was mir noch aufgefallen ist, als ich die Games zockte. Warum kümmern wir uns um virtuelle Figuren stärker als um uns selbst? Dies fällt mir bei den Sims stark auf. Dort muss man die Figuren ja immer glücklich machen. Sind sie müde, legt man sie schlafen.

Haben sie Hunger, schickt man sie zum Herd.Sind Sie deprimiert, sorgt man dafür, dass sie glücklich sind. Nimmt die Liebe ab, tut man etwas, dass die Paare wieder zueinander finden. Es ist selbstverständlich bei den Sims. Warum nicht auch bei uns als Menschen? Warum kümmern wir uns so sehr um andere, statt um uns?

Es ist nicht nur bei den Sims so, auch im Alltag ist es eigentlich so. Geht es der Schwester schlecht, kümmern wir uns, geben ihr Ratschläge. Wenn es um Ratschläge verteilen geht, sind wir Menschen sowieso die Vollprofis. Geht es um uns selbst, sind wir auf einmal faul. Irgendwann kam mir der Gedanke. Ich beobachte die Sims ständig dabei, wie sie am Laufband trainieren, statt das ich mich aufs Laufband stelle.

Irgendwann fing ich an, das zu machen, was die Sims tun. Trainieren diese, trainierte ich neben dem Computer. Plötzlich wurde mir so einiges klar. Die Sims sind für die persönliche Fürsorge da, während Adventure Games für den Weg, unsere Mission stehen. Auf jeden Fall kann man alles für sich mitnehmen und einiges daraus lernen. Wenn eure Kinder solche Games spielen, die nichts mit Gewalt zu tun haben, lasst sie. Sie lernen viel daraus und ihr könnt die Kids auch damit fördern, in dem ihr ihnen solche Games kauft. Ihr werdet sehen, die Kinder lernen viel und werden sich wahrscheinlich auch verantwortungsvoller benehmen. Ausnahmen gibt es immer, aber von nichts kommt nichts.

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